Seniorenwohn- & Pflegeheim Birkenhof

Feld­berg­weg 12 | 37249 Neu-Eichen­berg

Tel: 05504 1027
Mail: info@seniorenheim-birkenhof.de

Palliativpflege & Patientenverfügung

im Seniorenwohn- & Pflegeheim Birkenhof

Das Senio­ren­heim Bir­ken­hof ist für vie­le Bewohner*innen nicht nur ein Wohn­ort, son­dern ihr letz­tes Zuhau­se – und manch­mal auch der Ort, an dem sie ihren Lebens­weg been­den. Unser Ziel ist es, die­sen Weg mit Wür­de, Respekt und Für­sor­ge zu beglei­ten.

Was bedeutet Palliativpflege?

Pal­lia­tiv Care ver­bes­sert die Lebens­qua­li­tät von schwer erkrank­ten Men­schen und ihren Fami­li­en.

  • Pal­lia­tiv Care ist ein Ansatz zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät von Patienten*innen und deren Fami­li­en, die mit Pro­ble­men kon­fron­tiert sind, die mit einer lebens­be­droh­li­chen Erkran­kung ein­her­ge­hen – durch Vor­beu­gen und Lin­dern von Lei­den, früh­zei­ti­ges Erken­nen, unta­de­li­ge Ein­schät­zung und Behand­lung von Schmer­zen, sowie ande­ren belas­ten­den Beschwer­den kör­per­li­cher, psy­cho­so­zia­ler und spi­ri­tu­el­ler Art.
  • Pal­lia­ti­ve Ver­sor­gung schwerst­kran­ker Bewoh­ner mit einer SAPV Ver­ord­nung (spe­zia­li­sier­te ambu­lan­te Pal­lia­tiv­ver­sor­gung)
  • Koope­ra­ti­on mit dem Pal­lia­tiv­Netz WM➚
  • Koope­ra­ti­on mit der Hos­piz­grup­pe Wit­zen­hau­sen➚. Die Netz­werk­ar­beit ist ein wich­ti­ger Bestand­teil, bezüg­lich der Ver­sor­gung unse­rer betrof­fe­nen Bewohner*innen und deren Ange­hö­ri­gen.
Bewohnerinnen beim Ausflug
Patientenverfügung

Patientenverfügung

Mit einer schrift­li­chen, rechts­si­che­ren Pati­en­ten­ver­fü­gung kön­nen Patienten*innen vor­sorg­lich fest­le­gen, dass bestimm­te medi­zi­ni­sche Maß­nah­men durch­zu­füh­ren oder zu unter­las­sen sind, falls sie nicht mehr selbst ent­schei­den kön­nen…

Spre­chen Sie uns an, wir bera­ten Sie ger­ne bei der Erstel­lung.

Behandlung im Voraus Planen — „Advance Care Planning“.

Gesund­heit­li­che Ver­sor­gungs­pla­nung nach dem Kon­zept Behand­lung im Vor­aus Pla­nen | DIV-BVP (Deut­sche inter­pro­fes­sio­nel­le Ver­ei­ni­gung).

  • Inhalt der gesund­heit­li­chen Ver­sor­gungs­pla­nung für die letz­te Lebens­pha­se ist ein indi­vi­du­el­les, auf die Situa­ti­on der Leis­tungs­be­rech­tig­ten zuge­schnit­te­nes Bera­tungs­an­ge­bot zur medi­zi­ni­schen, pfle­ge­ri­schen, psy­cho­so­zia­len und seel­sor­ge­ri­schen Ver­sor­gung in der letz­ten Lebens­pha­se.
  • Ziel ist es, für die Leis­tungs­be­rech­tig­ten eine qua­li­fi­zier­te gesund­heit­li­che Ver­sor­gungs­pla­nung für die letz­te Lebens­pha­se ver­füg­bar zu machen, die den Bedürf­nis­sen und indi­vi­du­el­len Wün­sche der Bewohner*innen nach Ver­läss­lich­keit und Selbst­be­stim­mung gerecht wird.
  • Die Selbst­be­stim­mung und der mut­maß­li­che Wil­le über die Ver­sor­gung in einer Kri­se und/oder die medi­zi­nisch- pfle­ge­ri­sche Ver­sor­gung am Lebens­en­de ste­hen im Mit­tel­punkt der Bera­tung.

 

gehaltene Hände

Ziel der gesund­heit­li­chen Ver­sor­gungs­pla­nung

  • Dem zu bera­ten­den Men­schen soll im Rah­men der gesund­heit­li­chen Ver­sor­gungs­pla­nung für die letz­te Lebens­pha­se eine Vor­stel­lung über die indi­vi­du­el­le Situa­ti­on und über medi­zi­nisch- pfle­ge­ri­sche Abläu­fe, deren Aus­maß und Inten­si­tät, Mög­lich­kei­ten und Gren­zen ver­schie­de­ner Inter­ven­tio­nen und pal­lia­tiv- medi­zi­ni­scher sowie pal­lia­tiv- pfle­ge­ri­scher Maß­nah­men ver­mit­telt wer­den.
  • Eine beson­de­re Berück­sich­ti­gung fin­det hier­bei die Vor­aus­pla­nung, die für eine evtl. Not­fall- und inten­siv­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung rele­vant sind.
  • Die gedank­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit mög­li­chen Kom­pli­ka­tio­nen, Pro­gno­sen und Ver­än­de­run­gen des gesund­heit­li­chen Zustands soll dem Betrof­fe­nen die Sicher­heit geben in evtl. Krank­heits­si­tua­tio­nen und/oder Not­fall­si­tua­tio­nen bes­ser vor­be­rei­tet zu sein und die­se bes­ser anzu­neh­men. Ziel ist es außer­dem, die Selbst­wirk­sam­keit zu bewah­ren und die Auto­no­mie und Lebens­qua­li­tät zu för­dern.
  • Ein wei­te­res Ziel ist es, die gesund­heit­li­che Ver­sor­gungs­pla­nung in der letz­ten Lebens­pha­se sowie die Hil­fen und Ange­bo­te der Ster­be­be­glei­tung und der damit ver­bun­de­nen psy­cho­so­zia­len Ver­sor­gung selbst­be­stimmt zu ent­schei­den.
  • Die doku­men­tier­ten Ent­schei­dun­gen kön­nen jeder­zeit über­dacht und ver­än­dert wer­den.

 

Orga­ni­sa­ti­on der gesund­heit­li­chen Ver­sor­gungs­pla­nung für die letz­te Lebens­pha­se im Senio­ren­wohn- und Pfle­ge­heim Bir­ken­hof

  • Die gesund­heit­li­che Ver­sor­gungs­pla­nung für die letz­te Lebens­pha­se ist in der Gesamt­struk­tur und der kon­zep­tio­nel­len Aus­rich­tung in unse­rer Ein­rich­tung ein­ge­bun­den.
  • Die Bera­tungs­pro­zes­se wer­den von einer qua­li­fi­zier­ten DIV-BVP Gesprächs­be­glei­te­rin durch­ge­führt.
  • Den Bewohnern*innen wird das Ange­bot der gesund­heit­li­chen Ver­sor­gungs­pla­nung am Lebens­en­de vor­ge­stellt. Die­se kön­nen frei­wil­lig und selbst­be­stimmt in Anspruch genom­men wer­den.
  • Der Bera­tungs­pro­zess fin­det bedarfs­ge­recht statt und wird in meh­re­ren, auf­ein­an­der auf­bau­en­den, Gesprä­chen durch­ge­führt. Der Bera­tungs­pro­zess kann jeder­zeit abge­bro­chen wer­den.
  • Die gesund­heit­li­che Ver­sor­gungs­pla­nung kann bei Bedarf jeder­zeit ver­än­dert wer­den, je nach indi­vi­du­el­len Wün­schen der Bewohner*innen.
  • Bei Per­so­nen, die nicht ein­wil­li­gungs­fä­hig sind, wird der Bevoll­mäch­tig­te über die Bera­tung infor­miert und in den Pro­zess ein­be­zo­gen. Auch ande­re Per­so­nen, die dem betrof­fe­nen Men­schen nahe­ste­hen, kön­nen in den Bera­tungs­pro­zess ein­be­zo­gen wer­den.
  • Der behan­deln­de Arzt wird in den Pro­zess der Bera­tung ggf. mit ein­be­zo­gen. Bei Bedarf wird zusätz­lich eine Fall­be­spre­chung ein­ge­lei­tet.

 

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Senio­ren­wohn- & Pfle­ge­heim
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Feld­berg­weg 12
37249 Neu-Eichen­berg
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